Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Köln vom 07.12.17,7 Sa 177/17:

Wird eine außerordentliche, fristlose Kündigung durch Vergleich in eine ordentliche Kündigung umgewandelt und der Arbeitnehmer bis zum Ablauf der Kündigungsfrist unter Fortzahlung der Vergütung unwiderruflich freigestellt und wird abschließend festgehalten, dass sämtliche Urlaubsansprüche bereits “in Natura” gewährt worden sind, so ist der Arbeitgeber im Zweifel berechtigt, eine zum Zeitpunkt der fristlosen Kündigung bereits gezahlte Urlaubsabgeltung auf die Vergütung während der Kündigungsfrist anzurechnen.

Arbeitsrecht – Auslegung eines Vergleichs